Wer ist der Gewinner? So lautet das Motto der letzten Episode der zweiten Staffel von Drawn Together. Wie es sich für eine Reality-TV Show gehört werden nochmal die schönsten, schlimmsten und grusseligsten Momente zusammen gefasst und das alles in einer Show mit Publikum. Wir erhalten einen schönen Rückblick der 1. und 2. Staffel und sehen noch einmal den Gewinner der letzten Staffel vor uns.
Ein sehr lustiger Mix aus vielen Folgen mit einigen Nebeninformationen die man so gar nicht mitbekommen hat. Insgesamt konnte mich auch die zweite Staffel sehr gut unterhalten und verarscht auch deshalb in der 3. Staffel weitere Reality-Shows.
Nach zahlreichen Reality-Shows a la “Big Brother” folgt nun die erste Zeichentrick-Reality-Serie. Acht unterschiedliche Trickfilmfiguren müssen in einem Haus zusammenleben:
Prinzessin Clara, 20: Eine naive rassistische Prinzessin, basiert auf Disney-Figuren wie Jasmin oder Arielle.
Wollknäuel Sockenbart (Wooldoor Sockbat): Überdrehte Trickfilmfigur in der Art von Spongebob Schwammkopf.
Foxxy Love, 23: Eine schwarze rätsellösende Musikerin, basiert auf der Serie “Josie und die Pussycats”.
Toot Braunstein, 22: Ein schwarzweisses übergewichtiges ehemaliges Sexsymbol. Basiert auf “Betty Boop”.
Ling-Ling: Basiert auf dem Pokémon Pikachu. Spricht ein unverständliches Pseudo-Japanisch-Kauderwelsch.
Xandir, 19: Ein schwuler Videospiel-Held, anfangs auf der ewigwährenden Mission seine Freundin zu retten.
Spanky Ham, 31: Ein unanständiger Internetdownload, steht stellvertretend für diverse Internet-Flash-Trickfilme.
Captain Hero, 28: Ein weiterer Bewohner des Hauses. Basiert auf Superhelden wie Superman.
Wer etwas Spaß versteht und das alles nicht ganz so ernst sieht wird eine Menge Spaß mit dieser Serie haben und ich werde ganz sicher meinen Spaß mit der 3. Staffel haben die übrigens im Gegensatz zu der 1. Staffel mit 7 Folgen hat die 2. Staffel mit 15 Folgen schon um einiges zu gelegt. Die 3. Staffel hat zwar eine Folge weniger im Gepäck aber immerhin ganze 7 Folgen mehr als die 1. Staffel. Na dann Viel Spaß würde ich sagen!
Handlung
Der Handlungsrahmen besteht aus dem (vor allem von „Big Brother“ her bekannten) Konzept der Reality-Shows, unterschiedliche und einander unbekannte Personen in einem gemeinsamen Wohnquartier unterzubringen und dabei von Kameras beobachten zu lassen.
Comedy Central machte damit Werbung, dass Drawn Together die erste animierte Reality Show sei, in der acht Zeichentrick-Figuren gewollt zusammen in einem Haus leben. In manchen Episoden müssen die Figuren sich ein paar Herausforderungen stellen, basierend auf echten Reality-Shows.
Die Serie zielt auf ein erwachsenes Publikum. Mehrere Episoden haben Homosexualität als Hauptthema (wie zum Beispiel Hot Tub und Gay Bash) und widmen sich ausführlich diesem Thema. Der Humor ist zum großen Teil satirischer Natur, sein Primärfokus ist die Verspottung von Stereotypen. Die Stereotypen sind sehr überzeichnet, mit häufigen Anspielungen auf Glory Hole, Fisten, BDSM und Urinfetischisten. Die Handlung basiert zum großen Teil auf Tabu-Themen wie zum Beispiel Schwangerschaftsabbruch, Vergewaltigung, Inzest, Rassismus, Terrorismus oder dem Holocaust, wobei die Schöpfer im Allgemeinen offene moralische Belehrungen vermeiden. Die Parodie von Filmen und Fernseh-Klischees ist ein häufiges Thema in dieser Serie; manche Drawn-Together-Handlungen sind Anspielungen auf zu häufig benutzte Plots aus Film und Fernsehen. Parodiert werden unter anderem Die Simpsons, Spongebob Schwammkopf und The Real World. Meist werden Vorurteile thematisiert, von denen bestimmte Personengruppen (zum Beispiel Homosexuelle oder Juden) betroffen sind. Anspielungen auf Letztere wurden jedoch in der deutschsprachigen Synchronisation der Staffeln eins und zwei sehr stark reduziert. Die deutsche Bearbeitung der Staffel drei dagegen bleibt, abgesehen von den häufigen schwer übersetzbaren Wortspielen, sehr nahe am Originaltext.




